Ist das nicht komisch?

Weihnachten – Ein Ereignis, welches wir als Tradition sehr gut kennen.
Es berührt uns immer wieder, von Jahr zu Jahr.
Wir nennen es das Fest der Liebe;
Aber warum ist es das Fest der Liebe.
Warum fühlen wir uns so berührt davon?

Beziehungen zwischen Menschen,
ob in einer Liebesbeziehung,
oder unter Freunden,
brauchen alle das Gleiche.
Zeit,
liebevolle Aufmerksamkeit und
gemeinsame Erlebnisse durch Höhen und Tiefen.
Wenden wir uns unserem Gegenüber nicht mehr zu,
schenken wir ihm keine Zeit,
vertrocknen unsere Beziehungen und unser Gegenüber wird uns fremd.

So ist es mit unserer Beziehung zu Jesus.
Wir wenden keine Zeit für ihn auf,
und deshalb scheint er uns oft sehr fremd und sehr fern.
Er wünscht sich eine Beziehung zu uns,
aber wir nehmen uns keine Zeit für ihn.

Oft fragen wir uns ob wir nur ein Zufall sind,
viele glauben sogar, sie seien ein Unfall.
Unser Leben besteht aus
Arbeiten,
Essen,
Schlafen,
aus menschlichen Beziehungen, die uns
oft erfreuen,
oft verletzen,
oft enttäuschen. Ist es das, das Leben?

Weihnachten ist eine gute Gelegenheit uns zu Fragen,
wer Jesus eigentlich ist und was er mit meinem Leben zu tun hat.

Es ist eigentlich mehr als eine gute Gelegenheit. Wieso?

Weil es Weihnachten ohne Jesus gar nicht gäbe.
Nur wegen ihm feiern wir von Jahr zu Jahr Weihnachten.
Es ist sein Geburtstag.

Ist es da nicht eigentlich komisch,
einen Geburtstag zu feiern,
ohne das Geburtstagskind?
Und die Geschenke für uns zu nehmen,
die eigentlich dem Geburtstagskind gehören?

Ist das nicht komisch?

Wir benutzen Gott für Weihnachten, Ostern,
Feiertage – freie Tage, den Tag der Hochzeit.
Funktioniert das? Funktioniert eine Beziehung in der man nur nimmt?

Jesus ist ein Geschenk von Gott für uns.
Er schenkt uns Jesus zu Weihnachten. Jedem einzelnen. Ganz persönlich.
Es ist ein Geschenk aus Liebe zu uns.
Deshalb nennen wir Weihnachten das Fest der Liebe.
Und was bedeutet dieses Liebesgeschenk von Gott für uns?

Es ist eine Einladung.

Durch das Leben, den Tod und die Auferstehung Jesu
schenkt Gott uns wieder die Gemeinschaft mit ihm, die wir vergessen haben.
Wir dürfen ganz persönlich zu ihm kommen.

Es ist eine Einladung

für ein neues Leben nach dem irdischen Tod.
Ein Leben, in dem es
keine Krankheiten,
kein Neid,
kein Krieg,
keine Ungerechtigkeit gibt.

Es ist eine Einladung

mit dem Wunsch, eine Beziehung zu starten.

Nehmen wir diese Einladung nicht als Wahrhaftig oder Echt,
dürfen wir als Konsequenz eigentlich auch keine Weihnachten feiern.

Denn sonst würden wir einen Geburtstag feiern ohne Geburtstagskind,
und die Geschenke für uns nehmen,
die eigentlich ihm gehören.

Das wäre komisch, oder?

Anja Schulz

Weihnachtskarte-2014-k


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